Kaffeepads und mehr
Die ersten Kaffeepads wurden 2001 vom holländischen Röstkaffeehersteller Douwe Egberts erfunden. In diesem Kaffeepads befinden sich 7 g gemahlener Kaffee, dies ist auch exakt die Menge, die man benötigt um mit einer herkömmlichen Filtermaschine eine Tasse Kaffee zu kochen. Gab es zu Beginn der

Produktion nur 4 Sorten Kaffeepads, wurde die Produktpalette bis heute stetig weiterentwickelt.
Kaffeepads Historie
Dieser Erfolg der Kaffeepads ruft aber auch Nachahmer auf den Plan. Und es kamen dann viel billigere Pads auf den Markt. Diese Pads hatten dann auch mehr Geschmacksrichtungen. So findet man zum Beispiel Pads mit Honig – Macadamianuss Geschmack, oder Haselnuss – Heidelbeer -Muffin.
Kaffeepads Herstellung
Diese Kaffeepads werden von Padinies hergestellt, einem der schärfsten Konkurrenten von Douwe Egberts. Darum klagten Douwe Egberts und Philips hiergegen, sie begründeten dies mit der Aussage, das hier ein europaweit angemeldetes Patent verletzt würde. Im Jahr 2006 entscheidet dann der europäische Gerichtshof, das andere Kaffepads Anbieter, ihre Pads auch weiter hin anbieten dürfen. Dies war ein herber Rückschlag für Philips und Douwe Egberts. Die Pads der anderen Firmen waren im Vergleich zu den Originalen nämlich billiger. Auch gab es jetzt immer mehr Firmen, die ebensolche Kaffeepads Maschinen anboten.
Hier gab es dann erstmals auch Modelle die sowohl mit Filterkaffee, wie auch mit Pads betrieben werden konnten. Dies führte dazu das die Verkaufszahlen der Senseo , der ersten Kaffeepads Maschine zurückgingen. Hier mußte Philips dann handeln und brachte bis heute noch drei weitere Maschinen auf den Markt die mit Kaffeepads funktionierten. Die letzte war 2008 die Senseo latte,. Diese hatte zusätzlich zum Wassertank auch einen 0,5 l Tank für Frischmilch. mit Hilfe von dieser Milch und etwas Wasserdruck kann der Verbraucher auch Latte macciato mit aufgeschäumter Milch mit dieser Kaffeepads Maschine machen.
Zubereitung Kaffee
Doch wie wird aus einem trockenem Kaffeepads, ein trinkbarer Kaffee? Zum ersten braucht der Verbraucher ein der Angebotenen Maschinen. Hier muß er dann den Wassertank mit Wasser füllen, wenn er die Maschine dann angeschaltet hat, heizt sie sich etwa 60 sec auf. Dann legt man einen Kaffeepads mit dem Geschmack seiner Wahl in den Padhalter, macht diesen dann an die Maschine. Schließt der Kaffeetrinker dann den Deckel, wird mit einem Druck von etwa 1 Bar das Wasser durch den Pad gepresst. Dieser Vorgang dauert etwa 25 sec. Danach ist der Kaffee dann fertig, oben schwimmt eine schöne Crema.
Kaffeepads Maschinen
Dies zeichnet diese Kaffeepads Maschinen aus. Man kann mit einer Senseo bis zu zwei Kaffees gleichzeitig machen. Seit 2007 gibt es auch die Möglichkeit sich seine eigenen Kaffeepads herzustellen. Einer dieser System ist zum Beispiel der Mc Pad. Hier benötigt der Verbraucher diese Maschine und die leeren Pads. Dann füllt er dort die Menge Kaffee ein , in der Stärke wie er möchte. Der Mc Pad verschweißt dann die Pads. Dieses Gerät kostet um die 20 €, die leeren Kaffeepads bekommt man für 4 € . Dort sind dann 50 Stück drin.
Dieses System ist also interessant für Vieltrinker, denen herkömmliche Pads zu teuer sind. Man kann mit diesen Kaffeepads aber auch experimentieren bei der Mischung. Einmal was die Stärke angeht zum andern den Geschmack. Ein weiteres System ist der Eco Pad. Dieser kostet 3,99 € und ist immer wieder verwendbar. Hier wird der Kaffee eingefüllt und der Eco Pad mit einem Deckel verschlossen.
Nachteil Kaffeepads
Der Nachteil hier ist, das es dem Verbraucher nicht möglich ist seine Kaffeepads auf Vorrat zu machen. Er muss diesen Eco Pad vor jedem Kaffee neu befüllen, auch ist hier nur die Zubereitung von einer Tasse möglich. Für jemanden der wenig Kaffee trinkt ist dies eine günstigere Alternative zu den gekauften Pads. Wohnt man Nahe der Luxembourgischen Grenze lohnt es sich nicht nur zum Tanken dorthin zu fahren, hier findet der Kaffeepads Benutzer viele verschiedene Sorten. Hier bekommt er auch Großpackungen mit 100 Stück zu kaufen.

